Das Pocket-Projekt

Das Pocket-Projekt wurde 2016 von dem spirituellen Lehrer Thomas Hübl und der israelischen Künstlerin Yehudit Sasportas gegründet. Ziel ist, zur Heilung von kollektiven und intergenerationalen Traumata beizutragen, und deren destruktive und hemmende Auswirkungen auf unsere globale Kultur zu reduzieren.

Das Pocket-Projekt bringt zwei grundsätzlich neue Elemente in den Bereich der kollektiven und intergenerationellen Trauma-Integration und -Heilung ein:

  • Ein Verständnis darüber, wie sich kollektives Trauma auf unsere Kultur auswirkt, lokal als auch global.
  • Eine Methode der Transformation von kollektiven Traumata für die Arbeit mit großen Gruppen

Die Arbeit des Pocket-Projekts

Die Arbeit des Pocket-Projekts stützt sich auf vier Hauptpfeiler:

1. Forschung betreiben und Instrumente entwickeln, um das Verständnis von kollektivem und intergenerationalem Trauma zu vertiefen.

Wir betreiben akademische Forschung und empirische Prozessarbeit in verschiedenen thematischen und geographischen Bereichen. Dies vertieft unser Verständnis dafür, wie sich kollektive und intergenerationale Traumata auf die Gestaltung unserer heutigen Realität auswirkt. Eine innovative multimediale Online-Plattform ermöglicht uns den Austausch und die Verbreitung unserer Forschungsdaten, sowie die Vernetzung von Experten und Aktivisten. Wir arbeiten an der Gestaltung einer holografischen Animation. Diese soll es den Nutzern ermöglichen, die verschiedenen traumatischen Schichten, die den Menschen derzeit beeinflussen, ganzheitlich und multidimensional zu erfassen. So kann auch die innere und die äußere Wissenschaft miteinander verschmelzen. Unser Ziel ist, ein Online-Repositorium der Arbeitsergebnisse über kollektive und intergenerationale Traumata aufzubauen, und der breiten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Bisher haben diese akademischen Einrichtungen ihre Beteiligung zugesagt: die John Hopkins University in Baltimore, USA, die Meridian University in Kalifornien, USA, und die Europa-Universität Viadrina in Deutschland.

Pocket Training Yehudit Sasportas

Pocket-Training 2018 mit Yehudit Sasportas

2. Aufbau von Trainings zur Kompetenzentwicklung

Verschiedene Lernkonzepte und Trainings werden entwickelt und verfeinert, um Therapeuten, Mediatoren und Verhandlungsführer in die Lage zu versetzen, ihre Fähigkeiten zur Erkennung und Integration von individuellem und kollektivem Trauma zu vertiefen:

  • Das Pocket-Projekt-Training (einjähriges Training unter der Leitung von Thomas Hübl)
  • Pocket-Gruppen („Pockets of consciousness“ – Bewusstseinsräume), die sich auf der ganzen Welt bilden und aus professionellen Therapeuten, Moderatoren und Heilern bestehen, um themenbezogene und regionale Traumata zu erforschen.
  • Das „Trauma Transformation in Community Training” ist in Zusammenarbeit mit dem Global Ecovillage Network (GEN) entwickelt worden. Es hat zum Ziel, Projektleitern eine Reihe von Fertigkeiten zur Gemeinschaftsbildung zu vermitteln, die mit Trauma-Wissen kombiniert werden. Das kann in schutzbedürftigen und bedrohten Gebieten auf der ganzen Welt eingesetzt werden.

3. Durchführung groß angelegter Gruppeninterventionen für kollektive Prozesse der Trauma-Integration

Thomas Hübl leitet und moderiert in Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten Großgruppen und initiiert Gruppenprozesse, in denen eine verfeinerte Erkennung und Heilung kollektiver Traumata geschehen kann. Solche Großgruppenprozesse fanden bereits in Berlin statt. Ebenso war dies auf den jährlich stattfindenden letzten 14 Celebrate Life Festivals in Deutschland ein Schwerpunkt (www.celebrate-life.info). Haupt-Fokus war hier vor allem die Integration der Wunden und Nachwirkungen aus der deutsch-jüdischen Vergangenheit.

4. Bewusstseinsbildung

Wir glauben, dass wir den Einfluss kollektiver Traumata in unserer Gesellschaft verstehen müssen, um notwendige Lösungen für die aktuellen Krisen zu finden, z.B. Klimawandel, zunehmende Flüchtlingsströme, Verlust der biologischen Vielfalt. Ein erweitertes Bewusstsein für die Auswirkungen von Traumata ist unabdingbare Voraussetzung, um zukunftsorientierte Strategien der Krisenbewältigung entwickeln zu können.

Die wichtigsten Schritte, um dieses Ziel zu erreichen, sind:

  • Öffentliche Konferenzen (eine „Pocket-Projekt-Wander-Konferenz“, die jährlich in verschiedenen Ländern stattfindet – beginnend in Deutschland, den USA und in Argentinien)
  • Breitenwirksame Kampagnen zur Steigerung des kollektiven Bewusstseins
  • Beantragung eines UN-Beratungsstatus
  • Pocket-Projekt-Zeitschrift
  • Pocket-Projekt Krisenstäbe für Notfälle

Das Pocket-Projekt ist eine gemeinnützige, globale, multidisziplinäre Initiative, deren Wachstum durch Spenden und die Arbeit engagierter Freiwilliger gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie hier: www.pocketproject.org

“Sich energetisch weiterbewegen zu wollen und gleichzeitig auf die Bremse zu treten, ist die Essenz von Trauma.”

- THOMAS HÜBL

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