Interview mit Markus – Transformatives Coaching Netzwerk

Transformation geschieht nicht allein durch neue Erkenntnisse. Sie entsteht dort, wo Bewusstsein, Beziehung und verkörperte Erfahrung zusammenkommen. Deshalb ist die Qualität menschlicher Begleitung oft ein entscheidender Faktor auf unserem Entwicklungsweg. 

 

Das Transformative Coaching Network ist aus dem Wunsch entstanden, Menschen den Zugang zu qualifizierten Begleiterinnen und Begleitern zu erleichtern, die sich über viele Jahre hinweg der Erforschung von Traumaheilung und Bewusstseinsentwicklung gewidmet haben. 

 

Jeder Coach bringt dabei seinen eigenen Hintergrund, seine eigene Erfahrung und seine einzigartige Perspektive mit. In diesem Gespräch erzählt Markus von seinem Weg, seiner Arbeit und davon, was Menschen in einer Session mit ihm erwarten können. 

Markus, erzähl uns ein bisschen über dich und deinen Hintergrund – was hat dich zu dieser Art von Arbeit geführt?

Ich bin jetzt seit über 30 Jahren als Psychotherapeut tätig und habe mich in den letzten Jahren intensiv mit Traumatherapie und natürlich auch mit Fragen der Heilung von Trauma beschäftigt. Ich habe von vielen verschiedenen Lehrer:innen gelernt und konnte immer mehr sehen, wie individuelles, kollektives und transgenerationales Trauma die Ursache von so vielen Symptomatiken ist, unter denen wir heute leiden.

Natürlich konnte ich auch mehr von meinen eigenen Traumata sehen und wie sie sich auf mein Leben auswirken. Das, was ich da auf meinem Weg für mich und in meiner Arbeit gelernt habe, möchte ich auch gerne weitergeben.

Wie bist du auf Thomas Hübls Arbeit gestoßen, und was hat dich daran angesprochen?

Es begann damit, dass ich auf YouTube ein Interview mit Thomas und Peter Levine gesehen habe. Das, was Thomas dort gesagt hat und auch wie er es gesagt hat, war neu für mich und hat mich sofort sehr erreicht.

 

Ich war schon lange in anderen spirituellen Traditionen unterwegs und hatte viel Erfahrung mit Meditation. Und als ich Thomas dann hörte, war mir klar, dass hier mein Weg weitergeht, so in dem Sinne von: „Ist der Schüler bereit, ist der Lehrer nicht weit.“

 

Ich habe dann meine ersten Kurse im Thomas-Feld belegt und dort auch viele wunderbare Menschen kennengelernt. Die warmherzige Atmosphäre, in der ich mich sehr willkommen gefühlt habe und die wir in der Gemeinschaft miteinander herstellen, war und ist für mich der beste Ort, an dem Weiterentwicklung möglich ist.

Wir sind alle in Beziehungen verletzt worden, und wir brauchen Beziehungen, um zu heilen. Und Thomas hat eine ganz besondere Fähigkeit, einen warmen, klaren und verbundenen Beziehungsraum herzustellen.

Wie hat die Arbeit in Thomas Hübls Feld deine eigene Praxis geprägt – und die Art, wie du mit Menschen arbeitest?

Ich glaube, mein Herz ist ein bisschen größer geworden.

Ich habe gelernt und lerne immer noch, mehr zu fühlen. Mich selbst, meine Gegenüber, den Beziehungsraum zwischen uns. Mein Nervensystem und das meines Gegenübers. Meine Wahrnehmung ist tiefer und feiner geworden, und mir ist klar, dass das ein nie endender Prozess ist.

 

 

Und ich kriege auch mehr mit, wie viel Abwesenheit und Weg-Sein in mir und in uns allen existiert. Der Clou ist nun, dass es keine „Fehler“ in uns gibt. Jede Dynamik, die in uns existiert, hat uns irgendwann in unserem Leben mal gedient. Sie ist ein Ausdruck davon, wie wir uns selbst unter den damaligen Umständen bestmöglich geschützt und uns die größtmögliche Sicherheit verschafft haben.

 

Und damit arbeite ich auch: mitzukriegen, wo wir mit unserer Lebensenergie verbunden sind und wo wir uns von ihr abschneiden. Mitzukriegen, wo ich mein Herz verschließe und wo es offen bleiben darf.

 

 

Nicht, um es zu verändern oder irgendwohin zu wollen, sondern der Prozess des Wahrnehmens ist schon der erste große Schritt hin zu einer möglichen Transformation, hin zu mehr Beweglichkeit und Wahlmöglichkeit.

Wie sieht eine Session mit dir typischerweise aus – was kann jemand erwarten, wenn er oder sie eine Session bei dir bucht?

Wir beschäftigen uns gemeinsam mit dem, was jemand wirklich für sich will. Wir schauen dann auch genauer auf die alten Anpassungsstrategien, die wir in unserem Aufwachsen erwerben mussten und die unserem authentischen Selbst und dem, wie wir in Beziehung gehen, im Wege stehen.

 

Wir können uns dadurch – jenseits unserer Konditionierungen – näher kommen, mehr zu dem werden, was wir wirklich, wirklich sind. Und es ist auch nicht notwendig, sich viel mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Es zeigt sich nämlich alles im gegenwärtigen Moment, in unserer gemeinsamen Beziehung und im Gespräch. Wir gehen da gemeinsam auf eine Forschungsreise.

Gibt es einen Moment aus deiner Arbeit mit einem Klienten, der dir geblieben ist und dich daran erinnert, warum diese Arbeit wichtig ist?

Tatsächlich viele Momente, die mich immer wieder sehr berühren und manchmal auch überraschen. Wenn jemand tiefer mit sich selbst in Kontakt kommt, wenn in der Session starke Gefühle auftauchen, die vorher so nie gespürt werden konnten, wenn jemand eine neue Erfahrung macht, die alte Glaubenssätze aufweichen kann und mehr Lebenskraft und Freude auftaucht. Das sind Momente, in denen ich sehr dankbar bin, dass ich diese Arbeit machen kann.

Was glaubst du bietet das Transformative Coaching Netzwerk, das man anderswo schwer findet?

Unser Team ist tief verwurzelt in der Arbeit und den Lehren von Thomas. Gleichzeitig haben wir alle viel Erfahrung aus den unterschiedlichsten Bereichen.

 

In unserer Arbeit ist viel Herz und viel Feinheit, und wir haben gelernt, einen bedingungslos bewertungsfreien Raum in einer Coaching-Session zur Verfügung stellen zu können. Dieser Raum eröffnet die Möglichkeit, sich mehr zu öffnen und sich als der Mensch zu zeigen, der wir wirklich sind.

 

Wir können dann mehr in Verbindung mit unserem ursprünglichen Streben kommen, mit unserer Essenz. Wir bekommen die Rückmeldung, dass das oft als sehr wesentlich erfahren wird. Es ist dann manchmal möglich, tiefer zu dem zu gelangen, was wir unsere ursprüngliche Energie nennen können.

Gibt es etwas, das du jemandem sagen möchtest, der eine Session in Betracht zieht, aber noch nicht ganz sicher ist?

Meine Erfahrung ist, dass viele Menschen oft zu lange warten, bis sie sich Unterstützung holen. Die Idee, es alleine hinkriegen zu müssen, ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.

 

Wenn ich eine für mich wichtige Frage für mein Leben habe oder irgendwo feststecke, ich das alles schon viel in mir und mit anderen bewegt habe, dann ist das ein guter Moment, um sich eine Coaching-Session zu buchen.
Das ist auf jeden Fall eine Chance, einen Schritt weiterzukommen.

Vielen Dank für das Interview, Markus!

Wenn dich Markus’ Art der Begleitung anspricht und du dir Unterstützung für eine aktuelle Lebensfrage, einen Entwicklungsprozess oder einen tieferen Kontakt zu dir selbst wünschst, lade ich dich ein, eine Session mit ihm zu buchen.

Das Transformative Coaching Network vereint erfahrene Begleiterinnen und Begleiter, die ihre eigene Praxis über viele Jahre vertieft haben und Menschen dabei unterstützen, mehr Verbundenheit, Klarheit und Lebendigkeit in ihr Leben zu bringen.


→ Erfahre mehr über das Transformative Coaching Netzwerk und buche deine erste Session. 

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