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Die drei Säulen der inneren Arbeit

Die drei Säulen der inneren Arbeit: spirituelle Praxis, Integration, und ethische Updates

Die innere Arbeit auf dem persönlichen und spirituellen Entwicklungsweg, die wir hier machen, ruht auf drei Säulen: das ist einmal die spirituelle Praxis, die zu Transzendenz und zur Erfahrung verschiedener Bewusstseinstufen führt. Die zweite Säule ist die Integrationsarbeit, die zur Verkörperung der Bewusstseinsstadien führt. Und die dritte Säule, das sind die ethischen Upgrades, was bedeutet, dass ich ein Leben lebe, das ethisch mehr und mehr mit dem göttlichen Gesetz in Einklang steht. Wir haben also drei große Säulen der Entwicklung. Für jede dieser Säulen brauche ich eine starke Praxis.

Ich kann höhere Zustände einüben, mein Scheitel-Chakra öffnen und mich mit höheren Bewusstseinsebenen verbinden – so spricht zum Beispiel Sri Aurobindo von den übermentalen (overmind) und den supramentalen Besusstseinsstufen (supermind), und da gibt es weitere erleuchtete Ebenen des göttlichen Geistes. Ich kann also üben, mich zu öffnen, meine Energiekanäle zu öffnen, um die Erfahrung des transpersonalen Zustandes zu haben, und die Schattenwelten in mir können davon unberührt bleiben. Ich kann sehr hohe Zustandserfahrungen haben und trotzdem weiterhin Traumata und Schattenfelder beinhalten, die davon nicht berührt werden, weil das nicht die Praxis ist.

Dann haben wir eine Integrationspraxis. Das ist der Weg hinunter in den Körper, und durch den Körper in die Ahnenreihe, und durch die Ahnenlinien erreichen wir die Verbindung zum Planeten. Und dann fühle ich, wow, ich bin Teil des Planeten Erde. Es ist nicht so, dass ich der Planet bin, aber ich bin ein Teil des Planeten. Der Planet ist so nah wie ein Spektrum von Erfahrungen, das Teil meines Bewusstseins ist. Aber wenn es eine Menge Trauma in meiner Abstammung gibt, fühle ich mich abgespalten, und ich habe das Gefühl, dass ich AUF dem Planeten bin, anstatt Teil des Planeten. Mein Körper ist der Planet. Mein Körper ist Natur, und durch meinen Körper bin ich mit der Natur verbunden.

Ein Trauma erzeugt eine Spaltung in diesen Strukturen und Leitungen. Also lebt alles, was in meiner Ahnenreihe getrennt ist, all die Ahnen, die sich nicht anschauen können, und all das Trauma in meiner Ahnenreihe, das nicht integriert ist, auf gewisse Weise auch in meinem Körper, und erzeugt mehr oder weniger Symptome. Ich bin also nicht getrennt von meiner Abstammung. Ich bin auch nicht getrennt von der Geschichte des Ortes, wo ich geboren bin, wo ich von der Evolution her herkomme. Es gibt also einen Weg der Integration, der mich in die Verkörperung führt.

Es geht aber auch um die Verkörperung des Lichts. Manche Menschen versuchen, höhere Zustände zu erreichen und denken, das sei die Arbeit, um die es geht. Auf dem mystischen Weg nennen wir das die Einweihungsstufe, oder die Verwirklichung. Aber diese Verwirklichung muss verkörpert werden. Und das führt uns zurück zur Integration.

Es gibt also Praxis und es gibt Integration. Ich kann Beziehung trainieren, da wo mein Nervensystem offen ist. Ich kann meine Wahrnehmung von dir verfeinern und sehr kleine Details über dich und dein Leben fühlen, weil mein Nervensystem mir diese Details geben kann. Aber wenn mein Nervensystem blockiert ist, weil ich traumatisiert bin, kann ich viel üben, aber ich werde mein Nervensystem nicht für diese Ebene der Subtilität in der Beziehung öffnen können.

Übung ist also Verfeinerung. Integration bedeutet, die Kanäle zu öffnen, um sie zu verfeinern. Und ethische Lebensweise bedeutet, meine Lebensweise so zu verfeinern, dass ich höhere Zustandserfahrungen in mein tägliches Leben hinein verkörpern kann. Das nennen wir in den Traditionen den „sitting Samadhi“ (den sitzenden Samadhi). Der „walking Samadhi“ (der gehende Samadhi) ist ein höherer Zustand, ist der Zustand der Verkörperung.

Der „sitting Samadhi“ meint die Meditationspraxis für sich allein, wie in der Höhle, der Cave. „Walking Samadhi“ meint das Herunterkommen vom Berg, aus der Höhle, in das Tal, auf den Marktplatz. So wird der Berg und das Tal, die Meditationspraxis und der Alltag zu Nicht-Zwei, zum Non-Dualen.

Sieh dir zu diesem Thema ein Video auf Englisch an:

 

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